Lehrgang Trisomie und Demenz

Morbus-Down-Betroffene werden älter …

Schätzungen zufolge leben in Österreich ca. 9000 Menschen mit Morbus Down. Ein Großteil davon wird von speziellen Institutionen versorgt und betreut, wobei der Fokus auf sonderpädagogischer Frühförderung und Integration in soziale Beziehungen bzw. in angemessene Wohn-, Arbeits- und Beschäftigungsmodelle liegt.

Aufgrund der schon seit Jahrzehnten angewandten Strategien zur professionellen Betreuung mit dem Ziel der sozialen Teilhabe sowie aufgrund der Fortschritte in der Medizin, erhöhte sich in den letzten drei Jahrzehnten die Lebenserwartung der Betroffenen von 30 auf nunmehr durchschnittlich 60 Lebensjahre. Mittlerweile erreicht jeder zehnte Mensch mit Downsyndrom das 70. Lebensjahr.

Dies stellt betreuende Organisationen vor mitunter komplett neue Herausforderungen, nämlich der fachlichen Auseinandersetzung auch mit geriatrischen und gerontopsychiatrischen Krankheitsbildern, die nun zusätzlich zur Grunderkrankung auftreten können – insbesondere die unterschiedlichen Formen demenzieller Erkrankungen und deren adäquate medizinische und pflegerische Behandlung.

… aber früher und häufiger dement

Während dementielle Syndrome bei kognitiv nicht beeinträchtigten Menschen erst ab dem 60. Lebensjahr eine statistische Relevanz aufweisen, werden sie bei Menschen mit Trisomie-21 ab dem 30. Lebensjahr mit einer Prävalenz von 15% zu einem ernstzunehmenden, bislang aber nur wenig beachteten Problem. Im 5. Lebensjahrzehnt steigt die Demenzrate der Morbus-Down-Betroffenen auf über 20% und erreicht bis zum 70. Lebensjahr einen Gipfel von mehr als 60%!

Behinderteneinrichtungen, die auch alt gewordene MD-KlientInnen betreuen, stehen damit vor einer ganzen Reihe von Problemen, zu deren Lösung sowohl spezifische Kompetenzen der MitarbeiterInnen als auch spezifische Organisationsstrukturen der Institutionen nötig wären, die derzeit hierzulande aber nur unzureichend vorhanden sind.

Der Ansatz, von Morbus Down und Demenz gleichermaßen Betroffene in die allgemein-geriatrische Langzeitpflege zu transferieren, greift indes zu kurz: die damit verbundenen Probleme, begonnen von der Überforderung der Altenheime mit der neuen Klientel über das Transfertrauma der Trisomie-Betroffenen bis hin zur ökonomischen Problematik sind weitaus schwieriger zu lösen, als die benötigten Voraussetzungen in den Behinderteneinrichtungen selbst zu schaffen.

Wir Helfen Ihnen dabei!

Als erstes Bildungs- und Beratungsunternehmen in Österreich bieten wir Einrichtungen der Behindertenbetreuung eine Komplettlösung für dieses Problem an, die aus folgenden, für Sie je nach Bedarf frei wähl- und kombinierbaren, Teilen besteht, nämlich.

  1. Iststand-Analyse Ihrer Organisation (mehr darüber),
  2. Basisschulungen zur Demenz für alle MA (mehr darüber)
  3. Fortbildungen für MA mit speziellen Aufgaben (mehr darüber)
  4. Unterstützung in der Organisationsentwicklung (mehr darüber)
  5. Implementierung  qualitätssichernder Maßnahmen (mehr darüber)

Wie bereits erwähnt sind diese Lösungsvorschläge, insofern sie von uns umzusetzen sind, in ihrer Menge und Intensität von Ihnen frei wähl- und kombinierbar. In jeden Fall empfehlen wir aber, vor einer allfälligen Entscheidung eine grundlegende Ist-Stand-Analyse entweder selbst durchzuführen oder durchführen zu lassen.

Gerne kommen wir aber bei Ihnen zu einem unverbindlichen Gespräch vorbei und nehmen eine erste Bedarfsfeststellung aus Ihrer Sicht auf.

Kontaktieren Sie uns.

Wir machen das für Sie! Sicher, schnell und effizient.

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