Sucht und Abhängigkeitserkrankungen im Alter

Rund 500.000 ÖsterreicherInnen sind in irgendeiner Form süchtig bzw. leiden an Abhängigkeitserkrankungen. Zählt man die vermutete Dunkelziffer sowie die nicht-stoffgebundenen Abhängigkeiten dazu, verdoppelt sich diese Zahl. Alte Menschen sind davon nicht ausgenommen – und gar nicht so selten sind die unbewussten Dealer in den Pflegeinstitutionen ÄrztInnen und Pflegekräfte.

Ziel:

Die TeilnehmerInnen sollen Ursachen, Arten und Erscheinungsformen von Abhängigkeitserkrankungen im Alter kennen und pflegerische Strategien für ihre tägliche Praxis entwickeln können.

Zielgruppe sind Pflege- und Sozialbetreuungsberufe (DGKP, PA, PFA, DSB, FSB, HH)

Inhalte:
  • Missbrauch – Abhängigkeit – Sucht: Eine Begriffsklärung
  • Kulturschock Österreich: Fressen – Saufen – Pulverl schlucken
  • Herrn Gössers Reblaus oder: Alkohol als Problemlöser der Patienten
  • „Aufwachen, Ihre Schlaftabletten“ – Medikamente als Problemlöser der Helfer
  • „Was vom Tage übrig blieb…“: Spät- und Langzeitfolgen der Sucht
  • „… und was morgen auf uns zukommt“: Nicht-stoffgebundene Abhängigkeiten
  • „Ganz oder gar nicht“: Der Entzug und wer ihn nicht machen sollte
  • „Betreutes Trinken – echt jetzt?“ Strategien der Langzeitbetreuung (nur bei Variante B)
  • „Keith Richards Geschwister“ – Pflege von altgewordenen Drogenabhängigen (nur bei Variante B)
Dauer:
  • Variante A („light“): 8 Unterrichtseinheiten
  • Variante B („intensiv“): 16 Unterrichtseinheiten, davon 12 UE Präsenzzeit und 4 UE Peergruppenarbeit zwischen dem 2. und 3. Modul
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