Der professionelle Umgang mit Psychopharmaka

Medikamente im Allgemeinen – und Psychopharmaka im Besonderen sind in der Geriatrie oftmals Segen und Fluch zur gleichen Zeit. Eine angemessene medikamentöse Therapie verlangt daher neben dem notwendigen Wissen der ÄrztInnen auch eine kompetente Wirkungskontrolle durch die Pflege und ein korrektes Zusammenarbeiten zwischen diesen beiden Berufsgruppen.

Ziel:

Die TeilnehmerInnen sollen Grundlagen der Psychopharmakologie sowie des Umgangs mit Psychopharmaka kennen und in ihrer Praxis anwenden können.

Zielgruppe sind Pflege- und Sozialbetreuungsberufe (DGKP, PA, PFA,  DSB, FSB, HH) aber auch von ÄrztInnen und TherapeutInnen.

Inhalte:
  • Neuroleptika – Thymoleptika – Tranquilizer: Was sind Psychopharmaka?
  • „Zustände lauer Indifferenz“:  Wirkungsweisen und Wirkungsspektren
  • „Hilft nichts – schadet nichts?“: Unerwünschte Wirkungen und Non-Responsing
  • Wirkungskontrolle und Folgen: Einsetzen und Absetzen von Psychopharmaka
  • „Klärungen“ Medikamentencompliance und wie sie hergestellt werden kann
  • „Alles was recht ist“ – Psychopharmaka als Freiheitsbeschränkung
  • Reden Reden Reden – Alternativen zu Psychopharmaka
Dauer:
  • Variante A („light“): 4 Unterrichtseinheiten
  • Variante B („intensiv“): 8 Unterrichtseinheiten
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