Sturz und Sturzprophylaxe

Neben der Gefahr einen Dekubitus zu erleiden stellt der Sturz und dessen Folgen das grösste Risiko für alte Menschen dar, sowie die Vermeidung von Stürzen die grösste Herausforderung für Pflegeinstitutionen. Dabei ist der Grossteil der Ursachen eigentlich „hausgemacht“: Hoher Stress, unbekannte Umgebung, schlechte Beleuchtung, ungeeignetes Schuhwerk. Und natürlich die unerwünschten Wirkungen von Medikamenten.

Ziel:

Die Teilnehmenden sollen Gefahren, Ursachen und mögliche Folgen von Stürzen alter Menschen sowie präventive und behandelnde Maßnahmen kennen lernen

Inhalte:
  • Frailty und psychogene Immobilität
  • Ursachen und Risikofaktoren von Stürzen alter Menschen
  • Mögliche Folgen und Komplikationen von Stürzen
  • Do’s & Dont’s nach dem Sturz. Und vorher.
  • Die rechtliche Haftung bei Stürzen alter Menschen
  • Standardisierte Einschätzung von Sturzgefährdung
  • Das Sturzprotokoll als qualitätssichernde Maßnahme
  • Der internationale Expertenstandard zur Sturzprophylaxe (nur bei Variante B)
  • Allgemeine und spezielle Maßnahmen zur Sturzprävention (nur bei Variante B)
Dauer
  • Variante A („light“): 8 Unterrichtseinheiten
  • Variante B („intensiv“): 16 Unterrichtseinheiten, davon 12 UE Präsenzzeit und 4 UE Peergruppenarbeit zwischen 2. und 3. Modul
Das interessiert uns!

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