Malnutrition und Dehydration

Mangelernährung und Flüssigkeitsdefizite alter Menschen sind vakante und vieldiskutierte Probleme der Altenarbeit. Dahinter stehen oft Fehlannahmen von Betroffenen und Angehörigen, eingefahrene Verhaltensmuster der MitarbeiterInnen und strukturbedingte Ursachen der Organisationen. Ein Um- und Neudenken der Problematik und ihrer Lösungsansätze tut not.

Ziel:

Die Teilnehmenden sollen Ursachen, Risiken und Komplikationen sowie Behandlungsmöglichkeiten von Ernährungsproblemen alter Menschen kennen lernen und in ihrer Praxis anwenden können.

Zielgruppe sind Pflege- und Sozialbetreuungsberufe (DGKP, PA, PFA, DSB, FSB, HH)

Inhalte:
  • Pathogenese der Ernährungsprobleme älterer Menschen
  • Kachexie und Adipositas – Varianten der Malnutrition im Alter
  • „BMI und HWI“– Erhebung und Minimierung des Malnutritionsrisikos
  • „Durch die Wüste“: Risiken und Prophylaxe der Dehydration
  • „Doppelte Portion“: Malnutrition, Dehydration und Demenz
  • „Mund auf, Augen zu?“ – Essensdarreichung und ihre Grenzen
  • Input?: Die PEG-Sonde als gesetzlich erlaubte Körperverletzung
  • „Reindl und Seidl“: Biographische Arbeit als Alternative zum Schlauch
  • Da sind noch Ressourcen: Pflegeplanung bei Ernährungsproblemen
  • Küche, Köche und selber kochen. Und wie das funktionieren kann.
Dauer:

16 Unterrichtseinheiten, davon 12 UE Präsenzzeit (in drei Modulen a 4 UE) und 4 UE Peergruppenarbeit zwischen dem 2. und 3. Modul

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