Sex und Gender in der Geriatrie

Mit zunehmenden Alter ändert sich vieles, natürlich auch die sexuellen Bedürfnisse der Betroffenen. Dennoch gilt: Alte Menschen sind keine asexuellen Wesen und viele der in diesem Bereich als pathologisch eingestuften Verhaltensweisen sind bei genauerer Hinsicht gar nicht so „abartig“, wie es auf den ersten Blick scheint.

Aber was ist mit dem sogenannten „sozialen Geschlecht“ und seinen Rollenzuweisungen. Gelten für Alte die gleichen Regeln wie für Junge? Und wenn nicht – wie rechtfertigt sich das dann?

Ziel:

Die TeilnehmerInnen sollen die Bedeutung von Gender und Sexualität für alte Menschen erkennen sowie auf deren Bedürfnisse nach Zärtlichkeit, sexueller Identität und individueller Rollenerfüllung adäquat reagieren können. Auf Wunsch auch ausschließlich für Frauen!

Zielgruppe sind Pflege- und Sozialbetreuungsberufe (DGKP, PA, PFA, DSB, FSB, HH)

Inhalte:
  • Sex oder Gender- Wovon reden wir hier eigentlich?
  • „Sex im Alter“ oder: Kein und kein Ende – Wieso auch?
  • „Mannsbilder“ oder: Potenz ist keine Frage der Erektion
  • „Frauenzimmer“ oder: Die Fruchtbarkeit der Handtaschen
  • „Das andere Ufer“ oder: Schwul und alt – Na und?
  • „Doktorspiele“ oder: Wie Rollenbilder prägen
  • Gender-Care – Was ist denn das jetzt?
Dauer:

8 Unterrichtseinheiten

Das interessiert uns!

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