Selbst & Ständig freiberuflich pflegen – z. B. Susanne Steinböck

Die Pflege ist endlich ins Zentrum der politischen Debatten gerückt. Da diskutieren Frau Klein und Herr Kurz, was immer das Thema hergibt – über Angebot und Nachfrage, über Kompetenzen und Gehälter, über Arbeitszeiten und -belastungen, über Wertschätzung und Qualität. Und noch immer herrscht landläufig die Meinung vor, Pflege sei eine Dienstleistung, die von Institutionen abhängig ist.

Aber: Wir können auch anders. In der folgenden Beitragsserie stellen wir zehn KollegInnen vor, die sich von diesem Irrtum „befreit“ und selbständig gemacht haben und ihren eigenen beruflichen Weg gehen. Weil nicht die Wirtschaft die Arbeit schafft, sondern die Menschen!

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Die Vierte Gewalt und die Pflege

Am 18. Mai 2019 kollabierte die österreichische Bundesregierung. Nachdem am Vortag von zwei deutschen und einer österreichischen Zeitung ein Video veröffentlicht wurde, dass den Vizekanzler der Republik und den Vizebürgermeister von Wien (beide FPÖ) bei einem der grössten Korruptionsversuche der Nachkriegsgeschichte zeigt, traten beide Protagonisten von all ihren Ämtern zurück.

Sieben Stunden später gab der Bundeskanzler – nicht zuletzt auch unter Druck des Bundespräsidenten sowie von mehr als 10.000 Demonstranten am Ballhausplatz – bekannt, dass er seine Koalition mit der FPÖ nicht mehr weiterführen werde und rief Neuwahlen aus. Ein Lehrstück über investigativen Journalismus, Pressefreiheit, Mut und Demokratie. Auch für die Fachpresse der Pflege!

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Selbst & Ständig freiberuflich pflegen – z. B. Marina Meisterhofer

Die Pflege ist endlich ins Zentrum der politischen Debatten gerückt. Da diskutieren Frau Klein und Herr Kurz, was immer das Thema hergibt – über Angebot und Nachfrage, über Kompetenzen und Gehälter, über Arbeitszeiten und -belastungen, über Wertschätzung und Qualität. Und noch immer herrscht landläufig die Meinung vor, Pflege sei eine Dienstleistung, die von Institutionen abhängig ist.

Aber: Wir können auch anders. In der folgenden Beitragsserie stellen wir zehn KollegInnen vor, die sich von diesem Irrtum „befreit“ und selbständig gemacht haben und ihren eigenen beruflichen Weg gehen. Weil nicht die Wirtschaft die Arbeit schafft, sondern die Menschen!

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Tag der Pflege? Nein danke, so nicht …

12. Mai – Geburtstag von Florence Nightingale und internationaler Tag der Gesundheits- und Krankenpflege. An kaum einem anderem Tag wird professionellen Pflegekräften mehr Honig ums Maul geschmiert, als an diesem. Von Helden ist da die Rede – manchmal, wenn der oder die Schreibende schon ein Gender-Seminar absolviert hat sogar von HeldInnen – von Berufung, von grossen Herzen und von ins Gesicht gezauberten Lächeln. Nur von einem eher selten: Vom Gehalt.

Das kommt in der Traumwelt der Sonntagsprediger genauso wenig vor, wie ernstzunehmende Strategien, um krankmachende Strukturen und den Mangel an Pflegekräften wett zu machen.  Wie wohl tut da ein Artikel wie jener von Romana Wochner, Referentin für Pflegepolitik und Berufsrecht der Gesundheitsberufe in der AK Wien auf awblog.at, einer Seite des ÖGBs.

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