Kakophonie und Echo

Dass ein Volk nur seine Klügsten zu ihren Regierenden wählen sollte, gebietet die Vernunft. Und dass die Klügsten halt manchmal auch eine belehrende Aufgabe haben, ist nur verständlich. Auch Beate Hartinger-Klein, Österreichs Ministerin für Arbeit, Gesundheit und Soziales fühlte sich unlängst bemüssigt, im Rahmen einer Parlamentsdiskussion darüber aufzuklären, wer die Arbeit schaffe – nämlich „die Wirtschaft“.

Die im extraordinären Falsett vorgetragene Belehrung, die noch den letzten Hinterbänkler des Hohen Hauses aus dem Stupor riss, ging als Videoclip in den sozialen Netzwerken viral. Und verursachte natürlich auch entsprechende Reaktionen. Wir bringen – stellvertretend für viele – eine davon, nämlich jene des Wiener Arztes Dr. Ramin Nikzad. Und damit den Beweis, dass die Stimme der Vernunft eine leise ist!

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Konfliktgespräche

Je mehr Kontakte zu anderen Menschen bestehen, desto höher auch die Möglichkeit in einen Konflikt zu geraten. Bis zu 100 führt davon jeder Mensch – abhängig von der jeweiligen sozialen Stelllung – pro Tag. Konflikte zu haben ist also normal. Umso verwunderlicher, dass uns die wenigen Konflikte die wir nicht ad hoc lösen können, mitunter gewaltige Probleme im Alltag bereiten.

Die Ursache dazu liegt zum einen in (ungeschriebenen) Normen und (Fehl-)Annahmen, zum anderen in einer (oft pathologisch anmutenden) Harmoniebedürftigkeit – vor allem in helfenden Berufen – und zum dritten in einem Mangel an geeigneten Kommunikationstechniken. Grund genug also, sich diese einmal genauer anzusehen.

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Ihr habt die Wahl, KollegInnen!

Seit Ende Jänner und noch bis 10. April finden österreichweit die Arbeiterkammerwahlen statt. Und wie alle fünf Jahre, wenn dies der Fall ist, stellt sich auch für die Gesundheitsberufe die Frage: Was tut diese mächtige Vertretung von ArbeitnehmerInnen eigentlich für uns?

Welche Rolle diese Einrichtung in unserem Staat hat, sollte allen seit dem Staatsbürgerkundeunterricht in den Grundschulen bekannt sein und muß hier nicht weiter diskutiert werden. Auf die oben gestellte Frage allerdings gibt nun eine Presseaussendung der AK eine eindrucksvolle Antwort. Wir bringen sie hier im vollen Wortlaut.

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Motivierende und supportive Gespräche

Sieht man vom vordergründig zwar belanglosen, im konkreten Alltag aber durchaus wichtigen SmallTalk einmal ab, so nehmen 80% der Kommunikation mit BewohnerInnen, KlientInnen und PatientInnen motivierende und stützende Gespräche ein.

Während die einen bestehende Ressourcen sichern und neue fördern sollen, dienen die anderen dazu, den Betroffenen langfristig zu helfen, Situationen zu  zu akzeptieren, die nicht mehr zu ändern sind. Umso sorgfältiger müssen beide Gesprächsformen geführt werden.

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