Malnutrition in der Neurologie

Laut dem European Brain Council leiden 220,7 Millionen Menschen in Europa an mindestens einer neurologischen Erkrankung. Viele dieser Patienten haben krankheitsbedingt erhebliche Schwierigkeiten, sich adäquat zu ernähren und dadurch ein erhöhtes Risiko für Mangel- und Unterernährung, verlieren an Gewicht und bauen Muskulatur ab.

In der Fachzeitschrift „Ärztliche Praxis Neurologie / Psychiatrie“ fanden wir einen sehr interessanten Artikel dazu, den wir Ihnen hier in leicht gekürzeter Form bringen. Möge er Beachtung finden …

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Ein Bart allein ist zu wenig

Wissen Sie was der „Movember“ ist? Nein? Macht nichts. Wir klären Sie natürlich gerne auf: Es ist die Wortkombination aus „Moustache“ (französisch für Bart) und „November“. Denn angeblich tragen alle gesundheitsbewussten Männer im November einen Schnauzbart um andere Männer für ihr Gesundheitsverhalten zu sensibilisieren. Dieses liegt nämlich – welche Überraschung! – ziemlich im Argen.

Entstanden ist die Kampagne vor 15 Jahren in Australien mit einer ähnlichen Intention wie „Pink Ribbon“ für Brustkrebs: Es sollte auf die Gefahr von Prostatakrebs aufmerksam machen. Aber mal ehrlich: Wem unter uns echten Kerlen interessiert das wirklich?

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Sie oder Du – ist das eine Frage?

Letztens entspann sich zwischen dem Herausgeber des Lazarus und mir eine Diskussion, die ich in meinen 36 Berufsjahren schon oft geführt habe und die ich, wie es aussieht, auch nochmals so lange führen werde. Und zwar jene, wie Pflegekräfte ihre alt gewordenen BewohnerInnen/ KlientInnen/ PatientInnen anzureden haben.

Vorrangig ging es um den Titel eines Lazarus-Beitrages zum Thema Biographie der ursprünglich „Wer ist eigentlich dieser Luksch?“ heißen sollte, letzten Endes aber mit „Wer ist dieser Herr L?“, betitelt wurde. Ganz korrekt seine Pflichten und Rechte als Herausgeber wahrend, schlug Herr Hofer diesen Titel vor, da wir doch im Rahmen unserer Professionalität auch von unseren Schutzbefohlenen immer in der Höflichkeitsform – also von Frau Nowak und Herrn Luksch sprechen.

Damit hätte man es auch schon wieder gut sein lassen können. Dann gab es aber doch noch ein Nachspiel …

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Alle Jahre wieder …

… kommt das Christuskind. Richtig. Dann geht Opa Pokorny auf den Dachboden und holt die selbstgeschnitzte Weihnachtskrippe. Wenn ihn nicht vorher selbst die andere Grippe – die mit dem G – geholt hat. Hört sich lustig an, ist es aber ganz und gar nicht. Denn jährlich sterben in Österreich 1000 bis 1200 Menschen an einer Influenza A bzw. durch deren umittelbare Folgen. 90% davon sind älter als 60.

Die effektivste Therapie dagegen ist die rechtzeitige Impfung davor. Jedoch die Bereitschaft dazu ist in Alteneinrichtungen niedrig. Bei den Alten sowieso, aber auch bei jenen, die es eigentlich besser wissen müssten, nämlich den Ärzten und Pflegekräften.

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