Die Hundertjährigen. Und was sie brauchen.

Keine Altersgruppe wächst so stark wie die der Hochbetagten. Ende 2016 lebten 2,25 Millionen Menschen in Deutschland, die 85 Jahre oder älter waren. Ein Jahrzehnt zuvor waren es noch 1,64 Millionen.

Was für diese Menschen ein erfülltes Leben ausmacht und wie Ärzte und Pflegekräfte dazu beitragen können, davon berichtete Professorin Dr. Daniela Jopp in ihrem Keynote-Vortrag mit dem Titel „Erfolgreiches Altern bei Hundertjährigen“ auf dem Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG) und der Deutschen Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie (DGGG).

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Gerichtsprozess statt Pflegeprozess

Am 8. Oktober fand im Wiener Straflandesgericht der Auftakt zu einem Prozess gegen eine Heimhelferin und einen Krankenpfleger wegen Vernachlässigung einer wehrlosen Person statt. Sie sollen nicht dafür gesorgt haben, dass ein pflegebedürftiger Mann ausreichend betreut wurde, bzw. schwere Missstände nicht aufgezeigt haben.

Die, in der Wiener Zeitung und in der Kleinen Zeitung veröffentlichte Gerichtsreportage liesst sich an, wie ein schlechtes Splatter-Movie: „Verwahrlost lag er im verschmutzten Bett der Ehewohnung. Schimmel hatte sich durch die Matratzen gefressen, überall auf dem Körper des alten Mannes hatten sich Wunden gebildet. Zehn Zentimeter lang waren seine Fingernägel.“

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Working in a coal mine, night and day?

Ältere Pflegende – und wie sie vermeiden können, selbst pflegebedürftig zu werden …

Krankenhäuser und Pflegeinrichtungen sind Orte der Erholung und der Gesundung. Zugleich sind sie aber auch Arbeitsstätten, und diese Arbeitsbelastung hat das Potenzial, Mitarbeiter krank zu machen.

In einer aktuellen Studie haben MedizinerInnen der Universitäten Heidelberg und Ulm sowie ArbeitspsychologInnen der Universitäten in Düsseldorf und Duisburg-Essen nun untersucht, wie ältere Pflegende psychisch so gestärkt werden können, dass sie ihren Arbeitsalltag besser bewältigen.

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Geronto-Rock

Im Kielwasser des Welt-Alzheimertages wirbelte es auch jede Menge  Informationen zum Thema auf. Das meiste war Insidern ohnehin bekannt, einiges aber auch neu, vieles interessant, manches sogar nützlich. Darunter ein Mail von Gerald Milcher, seines Zeichens PDL im Haus Grillparzerstrasse  des Sozialhilfeverbandes Bruck.

Inhalt des Mails war die Information über ein Projekt der Demenz Support Stuttgart GmbH, in der die Biographien von dementen BewohnerInnen als Schlagersongs verarbeitet und in Form einer CD produziert wurden. Unsere Anstaltsleitung (aka Christian Luksch) kommentierte diese Information gewohnt lakonisch mit den Worten: „Jaja, die Steirer und ihr Hang zur Volksmusik.“ Und beließ es dabei.

Aber dann klickte jemand in der Redaktion auf den Link zu Demenz-Support Stuttgart und erlebte dort ein graues Wunder … „Geronto-Rock“ weiterlesen