Pflege in Zeiten fokussierter Unintelligenz – Teil 6: Vertane Ressourcen

Tatsächlich als einen Mythos bezeichnete der Gesundheitsökonom Ernst Pichlbauer den derzeitigen Pflegekräftemangel in einem Artikel in der Wiener Zeitung vom 8. August und gab uns unverbesserlichen Raunzer*innen einen Schnellkurs in nationaler Personalberechnung. Die zweitmeisten Pflegekräfte in der gesamten EU habe Österreich. Allein wo sich diese verstecken, verschwieg der Rechenkünstler.

Das schrie förmlich nach einer Gegendar- bzw. Richtigstellung. Und die kam dann  auch und zwar von Kurt Schalek, Referent in der Abteilung Gesundheitsberuferecht und Pflegepolitik der Arbeiterkammer Wien. Wir bringen sie gerne hier und freuen uns dass unsere AK-Beiträge offensichtlich wirklich gut investiert sind!

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Aggressive Demente – Wie reagieren?

Dass es ihm Rahmen von dementiellen Erkrankungen auch zu Verhaltensweisen kommt, die  als aggressive Handlungen bezeichnet werden können, ist nichts Neues noch Verwunderliches. Fällt die kognitive Kontrolle weg, fällt auch die Hemmschwelle – Ärger, Stress und vor allem Angst führen Konflikte rasch in die Eskalation.

Wie aber reagieren, wenn es mal soweit ist? Apelle an die Vernunft helfen nur wenig und übliche deeskalierende Maßnahmen greifen oft nicht, wenn das (demente) Gegenüber nicht mehr erreicht werden kann. Auf pflegen-online. de gaben nun eine Altenpflegerin und eine DGKP neun effektive Tipps, die wir hier gerne weitergeben.

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Pflege in Zeiten fokussierter Unintelligenz – Teil 5: Verdrängte Probleme

Im Herbst wählt Österreich einen neuen Nationalrat, der Wahlkampf dazu – jene Zeit, die Wiens Alt-Bürgermeister Michael Häupl, einmal treffend als „die Zeit fokussierter Unintellligenz“ bezeichnete, läuft auf Hochtouren. Ein zentrales Thema dieser Wahl ist auch die Pflege und ihre Probleme – vom Pflegegeld über den Pflegenotstand bis hin zur Frage ob man sich das überhaupt noch leisten kann und will.

Während bereits im Vorjahr, rund um den sogenannten „Masterplan Pflege“ der ÖVP hektische Geschäftigkeit in allen sich wichtig dünkenden Grüppchen,  ausbrach, blieb eine weitgehende Analyse der anstehenden Probleme aus. Lediglich die Tageszeitung „Der Standard“ machte sich in einem Artikel vom 24. Juni dahingehend Mühe.

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Zahnlose Meute?

Was Mobbing ist, scheint allgemein bekannt zu sein: das wiederholte und regelmäßige psychische Schikanieren und Verletzen eines einzelnen Menschen durch eine Gruppe. Nicht wenige sind davon zumindest einmal in ihrem Leben als Opfer betroffen. Besonders perfide wird es allerdings wenn dieses eine mal dann passiert, wenn man alt und pflegebedürftig ist und die Täter*innen selbst ebenfalls!

Bullying unter Altenheimbewohner*innen ist ein ernst zu nehmendes Problem. Wie aber als Pflegekraft darauf reagieren? Ein Interview mit der Sozialwissenschafterin Robin in Bonifas der Fachzeitschrift „Die Schwester/ der Pfleger“ zeigt den Handlungsbedarf aber auch die Möglichkeiten dem entgegen zu wirken auf.

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