Motivierende und supportive Gespräche

Sieht man vom vordergründig zwar belanglosen, im konkreten Alltag aber durchaus wichtigen SmallTalk einmal ab, so nehmen 80% der Kommunikation mit BewohnerInnen, KlientInnen und PatientInnen motivierende und stützende Gespräche ein.

Während die einen bestehende Ressourcen sichern und neue fördern sollen, dienen die anderen dazu, den Betroffenen langfristig zu helfen, Situationen zu  zu akzeptieren, die nicht mehr zu ändern sind. Umso sorgfältiger müssen beide Gesprächsformen geführt werden.

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Das Gesundheitsberuferegisterdingsbums

Mit 1. 7. 2018 gilt für alle Angehörigen der gehobenen medizinisch- technischen Dienste sowie für alle Angehörigen der Gesundheits- und Krankenpflegeberufe die Eintragung in das Gesundheitsberuferegister als Voraussetzung für die Berufsausübung.

Da dergleichen nicht über Nacht geschieht, wurde eine Übergangsfrist bis 30. 6. 2019 gewährt In diesem Zeitraum sollten sich alle davon Betroffenen eingetragen haben. Ein überaus ambitioniertes Ziel – bedenkt man deren Menge. Nun – vier Monate vor der Deadline – geht jetzt ein Erinnerungsschreiben durch die Fach- und sozialen Medien.

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Das biographische Gespräch

Ein – vor allem in der Altenpflege – wichtiger und unverzichtbarer Teil des diagnostischen Gespräches, der nicht selten zur Gänze der Pflege überlassen wird, ist das biographische Gespräch. Es gibt wichtige Aufschlüsse über positive und negative Ereignisse im Leben eines Menschen, welche diesen geprägt haben.

Mit diesen Erlebnissen, den sog. Life-Events, verbunden sind Gefühle, die wieder Auslöser sein können für bestimmte Verhaltensweisen, die uns sonderbar oder „herausfordernd“ anmuten können. Aber auch die erlernten Bewältigungsstrategien der Betroffenen – die „Copings“ – sind in einer biographischen Erhebung leicht zu erkennen.

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Der Schmerz und seine Nicht-Behandlung

Schmerzen in Altenheimen sind weit verbreitet, doch anscheinend unterschiedlich gut behandelt, legt eine aktuelle deutsche Studie nahe. Bei TumorpatientInnen wird sehr bewusst auf Schmerzmanagement geachtet, bei AltenheimbewohnerInnen mit Parkinson oder Alzheimer weniger. Univ.-Prof. Dr. Jürgen Osterbrink fordert anlässlich der 18. ÖSG-Schmerzwochen regelmäßige Schmerzevaluationen bei allen.

Im folgenden die Presseaussendung der Österreichischen Schmerzgesellschaft vom 14. Februar 2019 zu diesem Thema.

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