Die Reinigungskraft als Teammitglied

Ein altes Bonmot aus der humanistischen Sicht eines umfassenden Qualitätsmanagements, dass Mitarbeiter*innen nicht nur als „human ressources“ sieht, sondern in erster Linie als Menschen, lautet: „Es ist mir ziemlich egal, ob du mit der Geschäftsführerin per du bist, mich interessiert viel mehr, ob du die Putzfrau grüsst!

Was gerade in unsere Berufen eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein sollte, nämlich ein freundliches und respektvolles Miteinander auch mit angeblichen Nicht-Professionist*innen – gewinnt zusätzlich an Bedeutung, wenn die Patient*innen ins Spiel kommen.

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Herausforderung Delir

An und für sich sollte ein Delir und seine verschiedenen Ausprägungen, Ursachen und Risiken, aber auch die Möglichkeiten seiner Behandlung in der Pflege gut bekannt sein. Allein, es scheint nicht so zu sein, sieht man sich mal den Fortbildungsbedarf von professionell Pflegenden genauer an und zwar egal in welcher Ein- oder Fachrichtung.

Alleine die Definition aber auch Differenzierung von Desorientierung, Verwirrtheit und Deliranz bringt manche Kolleg*innen in ernsthafte Schwierigkeiten, von einer fachlich adäquaten pflegerischen wie medizinischen Behandlung dieses psychopathologischen Phänomens, das in der Geriatrie zu den häufigsten zählt, mal ganz abgesehen.

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Angehörigenpflege macht arm

Angehörige sind ein heiss umstrittenes Thema in der Pflege. Während die einen sie am liebsten weit weit weg sehen wollen, von allem was mit professioneller Pflegearbeit zu tun hat, werden sie von anderen hofiert, als wären sie die Lösung aller Probleme in unserem Beruf.

Tatsache jedoch ist, dass Angehörige die Hauptlast in der Alten- und Behindertenbetreuung tragen und unser Sozialsystem sofort kippen würde, wenn die Angehörigen streiken. Tatsache ist aber auch, dass genau diese Tätigkeit viele Menschen in die Armut treibt.

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Schmerzbehandlung ohne Medikamente

Ein beliebtes Bonmot unter ÄrztInnen sagt: „Wenn ein alter Mensch, morgens ohne Schmerzen aufwacht, ist die Wahrscheinlichkeit, dass er tot ist, schon zur Sicherheit geworden.“ Tatsächlich sind es rund 70% aller Menschen über dem 70. Lebensjahr, die über chronische Schmerzen klagen, in Heimen sogar bis zu 95%.

Gute Schmerzbehandlung verlangt ein umfangreiches Wissen über eine adäquate Medikation. Zweifellos das Metier gut ausgebildeter Ärzt*innen. Doch sind es nicht nur Medizinier*innen und Medikamente, die Schmerzen in den Griff bekommen können. Ute Bogatzki verrät auf pflegen-online.de, was sonst noch hilft.

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Unser Fortbildungsangebot zu diesem Thema finden Sie hier.