Klartext reden – Lisa Haderer

Zu den schönsten Momenten im Leben von Unterrichtenden gehören jene, an denen sie erfahren, was aus ihren ehemaligen Student*innen wurde: Valentina Heiser zum Beispiel oder Daniela Bauer, die wir vor zehn Jahren in Deutschland unterrichteten, sind nun beide selber Lehrerinnen für Gerontopsychiatrische Pflege geworden.

Mag. Lisa Haderer, die derzeit unsere Weiterbildung Gerontologische Pflege besucht, macht uns ebenfalls sehr stolz. Denn in ihrer Funktion als Leiterin des Teams der niederösterreichischen Pflegeanwaltschaft hat sie dem Standard ein Interview gegeben, das an Klarheit nicht zu überbieten ist und zu dem wir Sie hier gerne weiterverlinken.

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Genug Kasperliaden – zurück zur Pflege!

Es reicht! Seit nunmehr 15 Wochen beherrscht die Diskussion um korrupte Politiker*innen die Medien. Leider – das müssen wir zugeben – auch unsere Website. Nun wird’s aber langsam Zeit, finden wir, uns mit ernsthafteren Dingen zu beschäftigen als mit Gartenzaun- und Friseurrechnungen oder mit Identitätsproblemen von Politiker*innen.

Zeit für einen gründlich recherchierten Fachartikel  über ein Thema das gerade in der Geriatrie immer wieder für ernsthafte wissenschaftliche Diskurse direkt am Krankenbett und gleichzeitig zeigt, dass Pflege zwar nicht immer einen Arzt aber eine akademische Bildung braucht. Ein Beitrag aus der Fachzeitschrift Die Schwester/ Der Pfleger.

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Pflege in Zeiten fokussierter Unintelligenz – Teil 10: Die Unmutsverschuldung

Eigentlich wollten wir uns ja im letzten Teil unserer Serie zur NR-Wahl (und gleichzeitig dem 100. Beitrag auf Geronto.at) nochmal eingehend dem sog. Masterplan Pflege widmen, den Bastis Wunderwuzzis vor einem Jahr abgesondert haben und der seit Beginn des Wahlkampfs – welch ein Zufall aber auch! – verschwunden ist.

Aber dann organisierte die MotivAllianzPflege eine Podiumsdiskussion mit Vertreter*innen aller wahlwerbenden Parteien zur Frage, was getan werden muss, damit die Pflege nicht gänzlich in den Abgrund stürzt. Was sich dabei auftat, war aber ein anderer Abgrund –  jener der Ignoranz, Arroganz und Dilletanz aller dort vertretener Politker*innen.

Wir danken den KollegInnen, die dieses Beispiel einer politischen Voll-verarschung aufgezeichnet und als Video auf youtube gesetzt haben. Jetzt wissen wir endgültig, wen wir nicht wählen werden!

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Die Besten, die Meisten und die Billigsten

Österreichs grösster Anbieter von Pflegediensten beschäftigt fast eine Million Mitarbeiter*innen. Fast alle davon erbringen weit mehr als 40 Stunden Arbeitsleistung. Pro Woche. Der administrative Aufwand und die mit einem solchen verbundenen Kosten sind gleich null. Weil es nämlich gar keinen gibt. Und trotzdem funktioniert das!

Sie wissen von wem wir reden? Nein? Schade, eigentlich, denn wenn die mal ihre Arbeit niederlegen, funkioniert in diesem Land gar nichts mehr. Am 13. September gab es den ersten bundesweiten Aktionstag für sie, die pflegenden Angehörigen.

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