Die Hölle ist da!

Hell is coming“ schreibt die, um martialische Texte selten verlegene, britische Tageszeitung Guardian hinsichtlich der Hitzewelle, die ganz Europa derzeit im Griff hat und selbst die Wiener Wochenzeitschrift Falter titelt ihren Beitrag dazu mit den Worten „Komm heisser Tod„. Und sie übertreiben beide nicht.

Denn das was sich derzeit meteorologisch in unseren Breiten abspielt, ist kein Vorbote der Klimakrise mehr, sondern die Katastrophe selbst. Menschen werden sterben. Und wie bei den meisten Katastrophen die Kranken, Schwachen und Alten zuerst. Im Folgenden zeigen wir Ihnen, wie Sie einige davon vielleicht doch noch retten können.

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Die Ersten und die Besten

Am 13. Juni wurde der erste österreichische Demenzpreis – ausgelobt von der Kompetenzgruppe Demenz der Österreichischen Gesellschaft für Public Health  – vergeben. Unter 17 Einreichungen entschied sich eine hochkarätige Expert*innenjury für das Projekt „Dementia Care Mapping – Erfahrungen und Anwendung in der Langzeitpflege“, der Casa Leben im Alter, einer Einrichtung der Caritas.

Mastermind dahinter ist die 40jährige DGKP Marina Meisterhofer, MAS, eine von gerade mal drei Österreicher*innen, die das komplexe aber hocheffiziente Instrument DCM beherrschen. Getragen wurde es vom mutigen Team der CASA-Leben-im-Alter Häuser! Wir gratulieren!

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App soFORTA auf das Handy!

Ab und zu kann es geschehen, dass nicht nur die Pflege mit den Händen in der Hosentasche, sondern auch die Medizin mit dem Handy in der Hosentasche gut beraten ist. Insbesondere dann, wenn es mal eine wirklich nützliche Applikation für Smart- oder I-Phone gibt.

Wie der Newsletter der deutschen Gesellschaft für Geriatrie nun berichtete, wurde jetzt eine App mit der FORTA-Liste entwickelt, jener Klassifizierungsliste von Medikamenten, die bei alten Menschen tatsächlich etwas taugen. Und auf welche pharmakologische Substanzen in der Geriatrie eher verzichtet werden sollte.

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Das haben wir gerade noch gebraucht: Demenzkompetenz im Krankenhaus

Sie kennen das vielleicht: Man kommt in ein Zimmer und hat völlig vergessen, was man hier wollte. Man weiss nicht mehr genau, wie spät es schon ist, was man hier soll und wer diese Menschen sind, mit denen man es zu tun hat. Stress, den man nicht will, Angst, die man verleugnet, Aggressionen die man unterdrückt…

Nein, wir beschreiben hier keinen dementen Menschen, sondern eine Pflegekraft, die mit Dementen arbeiten soll. Und zwar im Krankenhaus. Das kann mitunter ziemlich verwirren. Doch nun naht Hilfe in Form einer – genau! – „Orientierungshilfe“. Die richtet sich aber nicht an die Dementen sondern an die Krankenhäuser, die diese behandeln.

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