Down-Syndrom Down?

Am 21. 3.  war der Welt-Down-Syndrom-Tag. Während sich die Szene – nicht unberechtigterweise – selbst feierte, verweist der Verein Down Syndrom Österreich, dass Menschen mit dieser Erkrankung noch lange nicht „in der Mitte der Gesellschaft“ angekommen sind. Das wundert uns nicht – gelten Die Betroffenen doch noch immer bloß als „behinderte Kinder“, die es zu beschützen und zu bemuttern gilt.

Schade eigentlich – denn viele der Betroffenen sind durchaus im Stande ihr eigenes und selbstbestimmtes Leben zu leben, wie viele Beispiele zeigen. Wir bringen  hier die Presseaussendung des DSÖ.

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Verhandeln und Argumentieren

Okay, wir geben es zu: Am Anfang stand eigentlich die Idee, einen Beitrag über Verhandlungstechniken zu bringen. Weil verhandelt wird in der Pflege  und Betreuung so gut wie immer: Über Gehälter und Dienstzeiten, über Therapien und Theorien, mit KollegInnen und BewohnerInnen, mit Angehörigen und Externen.

Aber dann kamen wir zur Meinung, dass diese Kommunikationsart im Grunde doch einiges mehr voraussetzt. Und daraus wurde dann diese zwölfteilige Serie von Beiträgen zur Kommunikation, die nun mit dem Thema Verhandlung und Argumentation zum Abschluss kommt.

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Kakophonie und Echo

Dass ein Volk nur seine Klügsten zu ihren Regierenden wählen sollte, gebietet die Vernunft. Und dass die Klügsten halt manchmal auch eine belehrende Aufgabe haben, ist nur verständlich. Auch Beate Hartinger-Klein, Österreichs Ministerin für Arbeit, Gesundheit und Soziales fühlte sich unlängst bemüssigt, im Rahmen einer Parlamentsdiskussion darüber aufzuklären, wer die Arbeit schaffe – nämlich „die Wirtschaft“.

Die im extraordinären Falsett vorgetragene Belehrung, die noch den letzten Hinterbänkler des Hohen Hauses aus dem Stupor riss, ging als Videoclip in den sozialen Netzwerken viral. Und verursachte natürlich auch entsprechende Reaktionen. Wir bringen – stellvertretend für viele – eine davon, nämlich jene des Wiener Arztes Dr. Ramin Nikzad. Und damit den Beweis, dass die Stimme der Vernunft eine leise ist!

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Konfliktgespräche

Je mehr Kontakte zu anderen Menschen bestehen, desto höher auch die Möglichkeit in einen Konflikt zu geraten. Bis zu 100 führt davon jeder Mensch – abhängig von der jeweiligen sozialen Stelllung – pro Tag. Konflikte zu haben ist also normal. Umso verwunderlicher, dass uns die wenigen Konflikte die wir nicht ad hoc lösen können, mitunter gewaltige Probleme im Alltag bereiten.

Die Ursache dazu liegt zum einen in (ungeschriebenen) Normen und (Fehl-)Annahmen, zum anderen in einer (oft pathologisch anmutenden) Harmoniebedürftigkeit – vor allem in helfenden Berufen – und zum dritten in einem Mangel an geeigneten Kommunikationstechniken. Grund genug also, sich diese einmal genauer anzusehen.

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