Eine nicht normale Weiterbildung

Wir leben in seltsamen Zeiten: Zum einen steigen die psychiatrischen Erkrankungen im Alter immer mehr an und zum anderen werden die psychiatrischen Langzeitpflege-Einrichtungen immer weniger. Die Folge davon: Immer mehr Menschen mit psychiatrischen Problemen werden in Altenheimen aufgenommen – eine  Herausforderung, der trotz hoher Motivation nur wenige MitarbeiterInnen gewachsen sind.

Nun fiel mit der letzten Novelle des GuKG auch die psychiatrische Grundausbildung. War es bislang schon eine Seltenheit, psychiatrische DGKP für Altenpflegeeinrichtungen zu rekrutieren, ist das jetzt nahezu unmöglich und erschwert eine Lösung der hier angeführten Probleme von  Altenpflegeeinrichtungen. Dies verlangt nach neuen Strategien – auch und gerade auf der Ebene der qualitativen Personalentwicklung.

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Kommunikation – Jetzt einmal nonverbal!

Kommunikation besteht, wie wir in den vorhergehenden Beiträgen unserer Serie bereits erwähnt haben, nur aus einem kleinen Teil verbaler Botschaften. Normalerweise übermitteln wir gemeinsam mit Worten und Sätzen auch viele nonverbale Signale, die der verbalen Botschaft Nachdruck verleihen, sie modifizieren, ersetzen oder aber auch in Widerspruch mit ihr stehen können.

Nonverbale Botschaften sind aber nicht einfach eine Alternative zur Sprache, denn die Unterschiede zur verbalen Kommunikation sind beträchtlich. Das Decodieren von und Reagieren auf nonverbale Signale geht sehr viel unvermittelter und automatischer vonstatten, als das bei verbalen Botschaften der Fall ist.

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Prost! Betreutes Trinken im Altenheim

Das 2017 vom Gesundheitsministerium veröffentlichte Handbuch Alkohol spricht Bände: Rund 340.000 Menschen in Österreich sind alkoholabhängig, knapp 735.000 ÖsterreicherInnen konsumieren regelmäßig Alkohol in einem gesundheitsschädigenden Ausmaß. Jede/r Österreicher/in im Alter zwischen 15 und 99 Jahren nimmt täglich 26,5 Gramm reinen Alkohol zu sich.

Und trotz einer verminderten Lebenserwartung von bis zu 20 Jahren liegt der Anteil der über 70jährigen bei der Gruppe von Menschen mit problematischen Alkoholkonsum bei 10% (Männer: 18% ). Dies zeigt auch die Problemlage in der Altenpflege auf: Appelle an die Vernunft bringen auch bei alten AlkoholkerInnen ungefähr soviel wie Verbote – nämlich gar nichts. Gefragt sind viel mehr neue – und ungewohnte Betreuungsansätze. Und die sind für „Normale“ nicht normal.

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Kommunikation – Inkongruenz

Im vorigenTeil unseres Kommunikationskurses haben wir uns recht intensiv mit Kommunikationsmodellen beschäftigt. Diesmal wollen wir uns damit beschäftigen, was es heisst, wenn verbale und nonverbale Kommunikation nicht  übereinstimmen und was alles passieren kann, wenn man jemand das Gesicht waschen, aber nicht nass machen soll.

Anja und Kurt besuchen uns auch noch mal kurz, um ein bisschen rumzustreiten. Dann entschliessen sie sich aber, gar nicht ins Kino zu gehen, sondern lieber ins Bett. Sagten wir schon, dass die beiden Bononos sind, die ihre Konflikte mittels Sex regeln? Das funktioniert!

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