Auszeichnung für Faschings Scherz

Endlich ist es so weit: Christoph Fasching, möglicherweise eines der grössten Genies, das der Wiener Krankenanstaltenverbund jemals für überhaupt irgendetwas beauftragt hat, bekommt nun was ihm zusteht: Er ist der Gewinner des Goldenen Bretts 2018!

Was? Sie kennen Christoph Fasching nicht? Das darf doch nicht wahr sein! Der Christoph Fasching! Noch nie gehört? Das ist der Mensch, der das Krankenhaus Nord mit seinen Anti-Böse-Energie-Ringen schützt. Zum Nur-noch-Preis von lächerlichen 95.0000,- €.

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Ich, der WhatsApp-Depp

Letztens erhielt der Autor des folgenden Beitrages eine Nachricht von einer guten Freundin und Kollegin: Die neue Website sei wirklich super, aber zwecks Vereinfachung der persönlichen Kommunikation, wäre es schön, wenn ich doch bitte auch mittels WhatsApp erreichbar sei.

Ja eh, Sibylle. Schön vielleicht, aber nicht unbedingt g’scheit. Denn mal  abgesehen davon, dass mit diesem Programm nicht nur sämtlicher Blödsinn, den ich von mir gebe, sondern auch alle meine Kontakte an die NSA weitergeleitet werden kann, ist das überhaupt nicht gesund. Und dafür gibts jetzt sogar einen wissenschaftlichen Nachweis.

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DAVOS liegt in Frankfurt

Davos ist eine Stadt im Kanton Graubünden in den Schweizer Alpen. Sie ist ein beliebtes Skiresort und verfügt über ein Konferenzzentrum, in dem alljährlich das Weltwirtschaftsforum stattfindet. So glaubte man bislang zumindest. Nun ist Davos aber in Frankfurt aufgetaucht. Natürlich nicht als Stadt, sondern als Forschungsprojekt. DAVOS steht für „Depression im Altenpflegeheim – Verbesserung der Behandlung durch ein gestuftes kollaboratives Versorgungsmodell“.

Gegenstand der auf drei Jahre angesetzten Untersuchung im Auftrag des Frankfurter Forums für Interdisziplinäre Alternsforschung ist die Frage, warum Menschen in Altenheimen bis zu neunmal häufiger an einer Depression erkranken als wenn sie zuhause versorgt würden.

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Ganzheitlichkeit professionell

Seit 2002 herrscht jedes Jahr im November an der Karl Franzens Universität in Graz in der Forschungsstelle für österreichisches Deutsch (ja, so was gibt es wirklich!) grosse Hektik. Denn dann wird nämlich das  österreichische Wort des jeweiligen Jahres gesucht.

2017 war das zum Beispiel „Vollholler“ (© by Christian Kern), 2016 „Bundespräsidentenstichwahlwiederholungsverschiebung“, oder 2014 „situationselastisch„. Was es heuer sein wird, wissen wir noch nicht. Aber wir hätten da schon mal einen Vorschlag für das pseudofachliche Unwort der letzten fünfzig Jahre: „Ganzheitlichkeit!“

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