Deutsche Wertarbeit. Wieder mal.

Kennen Sie das? Sie lesen in einer Fachzeitschrift einen tollen Artikel und denken sich: „Wow, das wär ja was für uns!“ Und schlagen das vor. Nur mal so. Einfach zum Nachdenken. Und was ernten Sie? Stimmt: Kopfschütteln, Scheibenwischer und genervtes Augenrollen. „Theorie! Das ist ja sowas von weit weg von unserer Praxis!“

Genau das hörten auch die Mitglieder der  Bundesarbeitsgemeinschaft Pflegeforschung des deutschen Berufsverbandes für Pflegeberufe. Und wie die Deutschen nun mal sind, beliessen sie es nicht beim gemeinschaftlichen Sudern und Seiern, sondern setzten sich hin um dieses Problem zu lösen. Und schufen was? Richtig – eine APP.

Wer jetzt schon mal sein Smartphone zückt, um sich dieses Tool downzuloaden (o tempora o lingua!) darf es auch gleich wieder einstecken. Denn diese APP ist nicht das, was Sie denken!

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Wer ist eigentlich dieser Luksch?

Eine biographische Erhebung in Echtzeit und am lebenden Subjekt

Grundsätzlich gilt für die Arbeit mit (alten) Menschen, dass jedes Verhalten in dessen Biographie begründet und aus dieser heraus erklärbar ist. Wir müssen uns mit der Lebensgeschichte eines Menschen auseinandersetzen, wenn wir ihn verstehen, aber auch beeinflussen wollen. Anders ist psychiatrische Pflege nicht möglich. Und somatische möglicherweise auch nicht.

Erwin Böhm, ohne den die Altenpflege vieles, aber wahrscheinlich nichts Professionelles wäre, definierte Biographie einmal als „Nicht die Lebensgeschichte, sondern die Lebensgeschichten.“ Man müsse, um aus dem Verhalten der Alten korrekte Schlüsse ziehen und adäquat handeln zu können, die „Stories“, welche die Alten über sich erzählen, anhören. Denn in ihnen würden sich die Ursachen des Verhaltens, die Motive des Handelns und die Lösungen ihrer Probleme verbergen.

Nehmen wir uns diese These mal als Untersuchungsgrundlage und stellen die Frage: Wer ist der Herausgeber dieser Website eigentlich? Was treibt ihn an? Welche Life-Events führten ihn in die Pflege? Mit welchem Coping agiert er? Was nervt ihn? Was motiviert ihn?

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Wie die Pflege entwickelt wird …

Wie einer APA-Pressemeldung von 5. Oktober 2018 zu entnehmen ist, wurde in einer Gesundheitsreferentenkonferenz in Bad Tatzmannsdorf von VertreterInnen von Ländern, Bund und Sozialversicherung eine bundesweite Strategie zur Weiterentwicklung und Attraktivierung der Pflege beschlossen.

Das Internetportal www.pflege-professionell.at veröffentlichte sowohl die APA-Aussendung als auch ein Gruppenfoto des beschliessenden Konsortiums samt Namen aller Beteiligten. Wir haben nachgeforscht, wer diese Leute sind. Und staunten.

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Weissbuch Alterstraumatologie

Die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie und die Deutsche Gesellschaft für Geriatrie haben  am 26.09.2018 auf einer Pressekonferenz in Berlin das Weißbuch Alterstraumatologie vorgestellt. Es führt die wichtigsten Schritte einer guten Versorgung von älteren Patienten mit Knochenbrüchen auf.

Kern der Behandlungsempfehlungen ist die Zusammenarbeit von Unfallchirurgen und Altersmedizinern in einem multiprofessionellen Team. Damit ließe sich die Sterblichkeit älterer Patienten nach einem Oberschenkelhalsbruch um mehr als 20% senken.

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