Kommunikation – Die Grundlagen der Gesprächsführung, 3. Teil

Schon unsere Grossmütter wussten: „Der liebe Gott hat dir zwei Ohren gegeben, aber nur einen Mund, damit du doppelt so viel hören kannst wie sprechen.“ Und weiter: „Wenn du was wissen willst, frag. Und wenn du was nicht verstanden hast, frag auch.“

Und genau darum, um Zuhören und Fragen stellen, beides gar nicht so einfache, aber um so wichtigere Techniken der Gesprächsführung, geht es im siebten Teil unsere Serie über Kommunikation.

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Problemfall Polypharmazie

Je höher das Alter, desto höher die Chancen auf mehrere gleichzeitig stattfindende Krankheiten. Multimorbidität nennt man das. Kennen Sie. Wissen wir. Und: Je mehr Krankheiten, desto mehr Medikamente. Das heißt dann Polypharmazie. Kennen Sie auch. Klar. Genauso, wie Sie wissen, dass das nicht wirklich gesund ist.

Der Arzt, mit dem Sie zusammenarbeiten, weiß das natürlich auch. Und deshalb benutzt er nicht nur Ihre Beobachtungen als Pflegekraft in der Wirkungskontrolle seiner therapeutischen Interventionen, sondern auch die Priskus Liste in der Verordnung von Medikamenten. Oder die österreichische PIM-Liste. Oder vielleicht doch nicht?

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Kommunikation – Die Grundlagen der Gesprächsführung, 2. Teil

Gespräche sind zugleich Folge und Notwendigkeit im menschlichen Zusammenleben. Dies gilt insbesondere für die Kommunikation mit Bewohner*innen/ Klient*innen/ Patient*innen und deren Zugehörigen.

Dabei können wir zwei Kategorien von Gesprächen unterscheiden: solche ohne expliziten therapeutischen Grund und solche, die ein konkretes Ziel verfolgen. Je nach dem, welche (therapeutischen bzw. pflegerischen) Ziele verfolgt werden, lassen sich wieder verschiedene Gesprächstypen definieren, etwa diagnostische, biographische , motivierende, supportive und andere Gespräche usw.

Eher wir uns diesen verschiedenen therapeutischen Gesprächstypen zuwenden sind allerdings einige generelle Dinge zu beachten.

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Ugur und Farhad – zwei Migrantenleben

Migranten – vor allem muslimische – sind faul, dumm und liegen uns armen Inländern auf der Tasche. So der allgemeine Tenor in Österreich und Deutschland nach der grossen Migrationsbewegung von 2015. Eine Meinung die von populistischen Hetzern in beiden Regierungen herbeifantasiert wird, um von den eigentlichen Problemen hierzulande abzulenken. Und hunderttausende gehen ohne viel nachzudenken den Waldhäusln und Landbauern auf den Leim.

Wir wollten es wie immer etwas genauer wissen und haben uns zwei dieser Migrantenschicksale mal genauer angesehen, bzw. den Betroffenen Gelegenheit gegeben ihre eigene Gesichte zu erzählen. Ugur, Kind türkischer Gastarbeiter, geboren 1987 und Farhad, ein heute 18jähriger Flüchtling aus Afghanistan. Einfach nur so zum Nachdenken. Könnte ja sein, es nutzt was.

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