Lebensqualität – Was ist das eigentlich?

Mit seinen Handlungsleitlinien für die mobile und stationäre Langzeitpflege und -betreuung hat der Dachverband der Wiener Sozialeinrichtungen eine wichtige Grundlage für eine einheitliche Entwicklung und langfristige Sicherung der Qualität geschaffen.

Zehn dieser Empfehlungen für eine sichere Pflege und Betreuung langzeitpflegebedürftiger Menschen wurden in den letzten sieben Jahren umgesetzt: Von Sturz und Schmerz über die Sicherung der Hautintegrität und der Ernährung bis zur Medikamenten-Compliance. Nun erschienen Nummer elf (Deeskalation) und zwölf (Lebensqualität). Vor allem letztere ist eine Herausforderung für sich!

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Selbst & Ständig – Freiberuflich pflegen: Gratis im Primärversorgungszentrum?

Seit 2014 wird an sog. Primärversorgungszentren als wesentlichen Teil der öffentlichen Gesundheitsversorgung gebastelt. Diese sollen zu patientInnenorientierten Öffnungszeiten ein übersichtliches und wohnortnahes Leistungsangebot bieten und MedizinerInnen, TherapeutInnen und Pflegekräften ermöglichen, sich zu Teams zusammenzuschliessen und ihre Dienste anzubieten.

Soweit die Absicht. Fehlten nur mehr die Honorarverträge zwischen  Hauptverband der Sozialversicherungsträger und Vertretungen der Professionisten, z. B. der Ärztekammer. Aber auch diese liegen nun – seit 3. April – vor. Mit dem ÖGKV gab es jedoch nicht mal im Ansatz Verhandlungen für eine Honorierung von pflegerischen Leistungen. Das gibt jetzt Ärger. Und nicht zu knapp.

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Die Gefährdungsanzeige in der Pflege

Der Pflegenotstand ist weder ein erst zukünftiges Horrorszenario noch ein Phänomen, das eine mehr oder weniger diffuse Masse von potentiell Pflegebedürftigen betrifft, sondern ist längst schon in der Realität der Institutionen angekommen. Nicht nur in Deutschland, wo bereits ganze Stationen aufgrund des Personalmangels geschlossen werden müssen, sondern auch hierzulande.

Während unsere Krankheitsministerin derzeit noch mit der Sektflöte Grossbrände bekämpfen will, wird es für PraktikerInnen Zeit, sich um die tägliche Schadensbegrenzung zu kümmern. Der DBfK hat nun eine Broschüre herausgegeben, wie mit dem täglichen Wahnsinn effektiv umgegangen werden kann. Wir bringen hier einen Auszug des Kapitels über das Instrument der „Gefährdungsanzeige“.

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Selbst & Ständig freiberuflich pflegen – z. B. Natalie Lottersberger

Die Pflege ist endlich ins Zentrum der politischen Debatten gerückt. Da diskutieren Frau Klein und Herr Kurz, was immer das Thema hergibt – über Angebot und Nachfrage, über Kompetenzen und Gehälter, über Arbeitszeiten und -belastungen,  über Wertschätzung und Qualität.  Und noch immer herrscht  landläufig die Meinung vor, Pflege sei eine Dienstleistung, die von  Institutionen abhängig ist.

Aber: Wir können auch anders. In der folgenden Beitragsserie stellen wir zehn KollegInnen vor, die sich von diesem Irrtum „befreit“ und selbständig gemacht haben und ihren eigenen beruflichen Weg gehen. Weil nicht die Wirtschaft die Arbeit schafft, sondern die Menschen!

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